Feuerwehr probt den Ernstfall im Seniorenheim

Rudolf Landauer, HSt; Uwe Amann, Feuerwehr Neudenau
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Bei einer Feuerwehrübung in Neudenau zeigten die örtlichen Floriansjünger ihr Können.

Die Aufgabe gestaltete sich als ausgesprochen schwierig. Schließlich handelte es sich bei dem Einsatzort um das Haus der Evangelischen Heimstiftung Am Lindenplatz, ein Seniorenwohnheim mit Pflegeabteilung.

In einem Pflegezimmer des Heims, so die angenommene Situation, löste der Rauchmelder Alarm aus. Starker Rauch wurde im Untergeschoss festgestellt, was Einsatzleiter Sven Reinhardt und Gruppenführer Uwe Amann veranlassten, Atemschutzträger zum Einsatzort zu beordern. In dem völlig verdunkelten und verrauchten Raum war keine Sicht möglich. Dank der neuen Wärmebildkamera gelang es zwei Feuerwehrleuten, eine Frau in ihrem Bett zu finden, und sie begannen sofort mit ihrer Rettung. Das Problem dabei: Die Patientin war zum Zeitpunkt an einem Infusionsgerät angeschlossen, und das musste zeitgleich aus dem Raum transportiert werden. Wahrlich keine leichte Aufgabe in völliger Dunkelheit.

Dreizehn weitere Personen, allesamt Mitarbeiterinnen des Heims und der Jugendfeuerwehr, mussten in der Folge aus ihrer Umgebung evakuiert werden.

Heimdirektorin Swantje Popp war voll des Lobs: „Das war eine gelungene Übung, die uns die Sicherheit gibt: Im Ernstfall wird direkt geholfen.“

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Dieser Artikelservice wird vom Kreisfeuerwehrverband Heilbronn angeboten - www.kfv-heilbronn.de